Volleyball | Donnerstag, 25. April 2019

Volleyballerinnen des ESV-Jahn Treysa zum „Länderspiel“ auf Mallorca

Seit April 2013 besteht die Freundschaft der Freizeit-Volleyballerinnen des ESV Jahn Treysa mit dem Damen-Team des Volleyballclubs Arta (Mallorca). Sie begann seinerzeit mit einem Besuch der Katalaninnen in Treysa. Im April diesen Jahres fand die vierte Begegnung statt. Diesmal wieder in Arta auf der Sonneninsel Mallorca.


Die Spielerinnen des ESV Jahn Treysa in den schwarz-blauen Trikots (von links): Doris Schmidt (6), Jutta Biedebach (3), Beate Hesse-Kadel (8), Katrin Zenss (12), Michaela Sinning-Voegele (7), Johanna Schiller (11), Renate Spanknebel (5), Birgit Losekam (2), Andrea Merten (9), Andrea Gläser (10) Ingrid Biedenbach (1). Die Spielerinnen des Volleyballclubs Arta in schwarz-grün.

Im Mittelpunkt des sportlichen Wochenendes stand selbstverständlich das Volleyballspiel. Die drei bis dahin stattgefundenen Begegnungen gewann das ESV-Team stets äußerst knapp jeweils in 5 Sätzen. Auch diesmal schenkte man sich nichts – trotz aller Freundschaft. Die ESV-Trainerin wechselte jede der elf mitgereisten Spielerinnen für mindestens einen Satz ein, so dass alle auch spielerisch auf ihre Kosten kamen.

 

Der Endstand lautete dann aus ESV Sicht: 25:18 /21:25 / 27:25 – wobei wir in diesem Satz einen Rückstand von 12:21 umkehrten zum 27:25-Sieg – der vierte Satz ging 25:27 verloren. Für den entscheidenden 5. Satz vereinbarten die Teams, entgegen der Regeln anstatt bis zum Punktestand von 15, erneut einen 25 Punkte-Satz zu spielen. Mit dem Ergebnis, dass die ESV-Spielerinnen zwar bei 15:13 knapp aber eindeutig vorne lagen, aber nach dem vereinbarten Spielverlauf mit 25:19 dann doch deutlich verloren. Ergebnis: 3:2 für die Gastgeberinnen.

Das schmälerte die allgemeine Begeisterung jedoch keineswegs. Unsere Volleyball-Freundinnen hatten ein kaum zu toppendes Freizeit-Programm vorbereitet und machten uns mit Wanderwegen, lauschigen Buchten und einer heimeligen Bar bekannt. Auf dem Meeresboulevard von Cala Rajada flanierten wir an zehn Skulpturen von Gustavo vorbei, die unter dem Motto "Groteske Personen in absurden Situationen" ganz aktuell aufgestellt worden waren. Nicht zu vergessen, die kulinarischen Eindrücke: von der spanischen Landschnecke – die zu genießen jedoch einiges an Überwindung einfordert – über Sepia in Zwiebelsauce, frittiertem Tintenfisch, natürlich Aioli, leckerem Mandelkuchen zum Dessert und besonders zu erwähnen: die gemeinsam nach traditionellem Rezept zubereitete Paella. All´ das kann man so perfekt nur in Begleitung Einheimischer erleben. Der Gegenbesuch der Katalaninnen steht fest, auch wenn ein exakter Termin noch nicht vereinbart wurde. Die Schwalm soll den Katalaninnen dann von der besten Seite präsentiert werden.